Optimaler Lebensraum & Arbeitsplatz


Temperatur

Die gesetzliche Mindesttemperatur für Räume in denen Arbeit verrichtet wird beträgt 20 Grad Celsius. Sie sollte 26 Grad Celsius nicht übersteigen, da die Leistungsfähigkeit dann stark abnimmt. Bereits ab einer Temperatur von 26 °C droht ein enormer Leistungsabfall bei den Mitarbeitern – ab 30 °C kann meistens sogar nur noch etwa die Hälfte der Leistung abgerufen werden. Der Gesetzgeber sieht eine Temperatur von 20 Grad Celsius vor, für Räume in denen Arbeit verrichtet wird. Diese Mindesttemperatur muss der Arbeitgeber durchgängig gewährleisten. Die Temperatur in Büroräumen sollte 26 Grad Celsius nicht übersteigen. Es gilt also die gesunde Mitte zu finden, bei der sich alle Mitarbeiter wohl fühlen.

 


Luftfeuchtigkeit

Allgemein gelten 30 Prozent Luftfeuchtigkeit als Minimum, das Maximum liegt bei 50 Prozent. (Bestimmung des Werts durch Hygrometer möglich)

 


Luftqualität

Wenn das Fenster den ganzen Tag auf Kippstellung steht wird Energie verschwendet. Durch tägliches Stoßlüften (Fenster komplett geöffnet) mehrmals am Tag (5 bis 10 Minuten) kühlt der Raum nicht aus wie z. B. durch permanentes Lüften (gekipptes Fenster). Natürlich sollte man sich während des Lüftens nicht im Luftzug aufhalten. Ziel sollte sein, einen CO2-Wert von 1.000 ppm nicht zu überschreiten. Die obere Grenze für akzeptable Raumluft ist 1.400 ppm. Um dies zu erreichen, sollte im Normalfall alle 1 bis 2 Stunden aktiv gelüftet werden. Durch den CO2-Wert lässt sich die Qualität der Innenraumluft in den Räumen messen. (In Räumen mit viel CO2 wurden auch besonders viele Keime gefunden)

 

Kurz gesagt: Möglichst einen CO2-Wert von 1.000 ppm nicht überschreiten. Die obere Grenze für akzeptable Raumluft ist 1.400 ppm. Um dies zu erreichen, sollte im Normalfall alle 1 bis 2 Stunden aktiv gelüftet werden (Stoßlüften/5-10 min).

Es gibt verschiedene Messgeräte für z. B.:

  • Luftfeuchtigkeit
  • Temperatur
  • zur Messung des pH-Wertes
  • Kohlendioxidgehalt CO2
  • Propan / Butan, Kohlenmonoxid CO, sowie diverse KO Gase
  • Luftdruck
  • Elektrosmog
  • Geräuschpegel etc.

Luftqualität verbessern

Pflanzen können Schadstoffe aus der Luft filtern und somit die Luftqualität verbessern. Einige Pflanzen eignen sich besonders gut. Während der Photosynthese nehmen Pflanzen Kohlendioxid aus der Luft auf und geben Sauerstoff wieder ab. Pflanzen nehmen auch ständig Sauerstoff auf (nachts mehr als tagsüber) und atmen Kohlendioxid aus. Pflanzen produzieren aber deutlich größere Mengen an Sauerstoff als sie aufnehmen und verbrauchen mehr Kohlendioxid als sie in die Luft abgeben. Nachts wird wegen der im Dunkeln nicht funktionierenden Photosynthese kein Sauerstoff in die Luft abgegeben. Der Sauerstoffbedarf der Pflanzen ist nachts sehr gering, sodass man sich keine Sorgen um Sauerstoffmangel machen muss. Die Pflanzen tragen durch Verdunstung von Feuchtigkeit zu einem angenehmen Raumklima bei.

 

Neben den Ozeanen sind tropische Regenwälder und boreale Wälder wichtige Kohlenstoffsenken für den Klimaschutz. Die für das Klima wichtigen Wälder sind weltweit  gefährdet, was Sie verhindern können:

  • https://www.coolearth.org/what-we-do/our-mission/

Coolearth: Mit einer Spende von nur 105 Dollar im Jahr können geschätzt die gesamten Kohlendioxid-Emissionen eines durchschnittlichen Bürgers kompensiert werden.


Weitere Informationen:
http://www.pro-regenwald.de/8folgen

https://www.regenwald.org/verein/ueber-uns
https://www.abenteuer-regenwald.de/regenwald-retten


Luftreinigende Pflanzen (Platz 1: Einblatt (Spathiphyllum))

Luftreinigende Pflanzen
Luftreinigende Pflanzen

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